Ihre Ansprechpartnerin

Petra Eisenbarth

Petra Eisenbarth, Sozialdienstleiterin

Telefon: 02865 95700
Fax: 02865 957099

E-Mail: st-martin@caritas-borken.de

 
Tier im Seniorenhaus
Bewohnerin hält einen Hund an der Leine und wird von einer Pflegerin begleitet

Neben unseren Bewohner fühlen sich auch einige Tiere in unserem Hause sehr wohl. In unserem Garten leben Kaninchen und Hühner, im Haus leben Vögel und Fische. All diese Tiere steigern die Lebensqualität unserer Bewohner. Das beginnt damit, dass die Tiere versorgt, verwöhnt und gepflegt werden, bis hin zur Strukturierung des Tagesablaufes, der sich, bei einzelnen Bewohnern, an den Bedürfnissen der Tiere orientiert.

Der Umgang mit den Tieren regt zur körperlichen und seelischen Aktivität an, allein schon durch die Kontaktaufnahme zum Tier. Alte Erinnerungen werden wieder wach, an frühere Fertigkeiten kann angeknüpft werden.

Über das gemeinsame Beobachten der Tiere ergeben sich neue Gesprächsthemen und neue Beziehungen, sowohl der Bewohner untereinander als auch mit dem pflegenden Personal.

Wir sind uns hier im Haus alle einig, dass der Umgang mit Tieren körperliche, seelisch-geistige und soziale Kräfte mobilisiert. Denn Lebewesen mit Flossen, Fell oder Flügeln sind Multitalente: Sie sind Gesellschafter, Jungbrunnen und Kontaktbörse in einem. Tiere steigern die Lebensqualität, ganz unauffällig und trotzdem messbar.

 
Seniorenhaus Sankt Martin  

Sozialer Dienst und Veranstaltungen

Das Sozialdienstkonzept des Seniorenhauses Sankt Martin verfolgt das Ziel, ein angemessenes Angebot zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens für unsere Bewohner bereit zu stellen.

Der Soziale Dienst ist als Baustein der ganzheitlichen Pflege zu sehen, in deren Mittelpunkt der Bewohner steht. Die Mitarbeiterinnen bieten Aktivitäten an, die zur Gestaltung des Gemeinschaftslebens und der sozialen Integration beitragen und den individuellen Bedürfnissen unserer Bewohner entsprechen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk darauf, jeden Bewohner mit seinen Lebensmöglichkeiten anzunehmen, ihn in seiner Einzigartigkeit zu akzeptieren und zu respektieren.

Das Angebotsspektrum des Sozialen Dienstes ist breit gefächert. Von individueller Begleitung, Betreuung und Beratung über Organisation und Durchführung von Gruppenangeboten wie Festen, Ausflügen, Freizeitangeboten oder Gottesdiensten bis hin zur Integration des Seniorenhauses in den Ort.

Unsere große Anzahl von ehrenamtlichen Mitarbeitern tragen zum guten Gelingen vieler Angebote bei. Sie sind in ihren unterschiedlichen Wirkungsmöglichkeiten eine wertvolle Bereicherung im täglichen Miteinander.

Grundsätzlich wollen wir mit unseren Angeboten und Aktivitäten folgendes erreichen:

  • Re-Aktivierung und/oder Anregung zur Erhaltung und Verbesserung der psychischen und physischen Beweglichkeit,
  • Gemeinschaft durch Gruppenaktivitäten erlebbar machen,
  • Erfolgserlebnisse und Gefühle wie Lust auf etwas Kommendes ermöglichen,
  • durch Austausch von Erinnerungen den Kontakt zu sich und seinem Leben erhalten und fördern, um damit die Gefahr der Desorientierung so weit wie möglich zu minimieren.

Menschen, mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, die in ihren Alltagskompetenzen erheblich eingeschränkt sind, sollen nach dem Willen des Gesetzgebers seit Juli 2008 zusätzliche Betreuung erhalten. Mit dieser Änderung der Pflegereform wurde eine Kurskorrektur vorgenommen, die unserer Auffassung vom Umgang mit demenziell erkrankten Menschen sehr entgegen kommt. Wir konnten Betreuungsassistenten einstellen, und somit unser Betreuungsangebot erweitern. Die Mitarbeiterinnen bieten eine tägliche Frühstücksrunde und regelmäßige Abendbetreuung an, die sehr zum Wohlbefinden unserer Bewohner beitragen.