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Caritas-Wohnheim Borken  

Außenwohngruppe feierte zehnten Geburtstag

Die Nachbarn gratulierten zum Jubiläum
und überreichten ein Geschenk.

Mit einem Frühschoppen hat die Außenwohngruppe "Uhlenspiegel" des Caritas-Wohnheims Borken jetzt ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Mit dabei selbstverständlich die Nachbarn. Anneliese Stanislaw begrüßte als Sprecherin der Außenwohngruppe im Namen aller neun Bewohner die Gäste und bedankte sich für die gute Nachbarschaft. Beim gemeinsamen Essen - es gab "Leckeres vom Grill" - hatte man sich viel zu erzählen.

Einrichtungsleiter Günter Schubert blickte zum Jubiläum noch einmal auf das Jahr 2001 und die Anfänge der Außenwohngruppe für Menschen mit Behinderung zurück. Dafür wurde seinerzeit ein Privathaus am Uhlenspiegel renoviert, umgebaut und um einen Anbau erweitert. Fünf Bewohner der ersten Stunde wohnen noch heute hier. "Der Lebensmut und die Energie der Bewohner, mit der sie ihren Alltag meistern, ist immer wieder zu bewundern", freute sich Schubert. Den sieben in der Wohngruppe arbeitenden Kollegen dankte er für die tatkräftige Unterstützung. Besonders hob Schubert den individuellen Kontakt zur Nachbarschaft hervor. "Man weiß viel voneinander, und das ist eine gute Grundlage für ein gelingendes Miteinander."

Dies bestätigten auch die Nachbarn. Gegenseitige Hilfe sei kein Problem. Ob mal Steine getragen oder Sand gefahren werden muss - Nachbarschaftshilfe ergäbe sich stets schnell. Dann dürfe auch gemeinsam gefeiert werden, worauf man sich immer sehr freue. Mit einem "Geschenk für alle" bedankte sich die Nachbarschaft für das gute Miteinander.

Geschäftsführer Matthias Brinkmann gab zum Jubiläumstag noch einige Ausblicke auf die Zukunft der Wohnformen für Menschen mit Behinderung. "Wir werden die kleinen Wohnformen weiterentwickeln und auch ambulante Strukturen weiter fördern", kündigte er an. Dies gilt auch für den Personenkreis der Menschen mit psychischen Behinderungen. Mit Blick auf die öffentlichen Kassen seien das freiwillige Engagement und die Solidarität in der Gesellschaft unverzichtbar. Jeder sei eingeladen dabei zu sein, zum Beispiel über den neuen Bundesfreiwilligendienst.