Kontakt

Kerstin Kock
Norbert Hessing

Ramsdorfer Straße 9
46342 Velen
Telefon: 02863 761811
E-Mail: kub@caritas-borken.de

 
Velen, 29. Mai 2015  

Kontakt- und Beratungsstelle in Velen feiert Jubiläum

Anlässlich des zwölfjährigen Bestehens der Kontakt- und Beratungsstelle (KuB) in Velen konnten sich die zahlreichen Besucher und die beiden Mitarbeitenden der KuB, die Sozialpädagogen Norbert Hessing und Kerstin Kock, für die großzügigen Sachspenden des ehrenamtlich geführten Caritasausschusses der Pfarrei St. Andreas in Velen und speziell bei dessen Vorsitzender, Frau Olbing, bedanken.

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Schon im vergangenen Herbst erhielten die Räumlichkeiten durch Sammelgelder der Gemeinde sowie durch Erlöse der Kleiderbörse neue Möbel, schöne Leuchten und Dekoratives für den zentralen Gemeinschaftsraum der KuB. Dieses Frühjahr folgte dann noch eine große professionelle Duo-Kaffeemaschine, um dem großen Besucherzulauf gerade bei den beliebten Angeboten wie Kochen, offene Gesprächsangebote oder Frühstückstreff gerecht zu werden.
Die Mitarbeitenden bedankten sich durch Blumen und Trüffelpräsente bei den Ehrenamtlichen, Frau Olbing und Frau Dieker. Bei unterhaltsamen Gesprächen gemeinsam mit den Besuchern der KuB klang der Nachmittag mit Kaffee und Schnittchen gemütlich aus.

Der Standort der KuB im 1. Obergeschoss an der Ramsdorfer Straße 9 direkt gegenüber der Kirche hat sich bewährt. Das Gebäude vereint ja gleichzeitig drei soziale Angebote. Die Kleiderbörse im Erdgeschoss ist donnerstags und freitags geöffnet. Sie wird noch dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern. Das Unterstützungsangebot "Offenes Ohr" im hinteren Teil des Gebäudes (Eingang seitlich vom Hof) ist jeden 1. und 3. Donnerstag für Jedermann geöffnet. Die KuB ist schwerpunktmäßig Ansprechpartner für Menschen in seelischen Notlagen, für Betroffene mit psychischen Erkrankungen und natürlich auch für Angehörige, was immer wieder wichtig erscheint zu betonen.

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Gerade durch Erkrankung verursachtes Leid in Familien- oder Partnerschafts-verhältnissen bedeutet meistens eine völlig verständliche Überforderungs- und Drucksituation, die sich über Monate und meist Jahre aufbaut, häufig begleitet durch sozialen Rückzug und Isolation. "Darunter haben alle Beteiligten zu leiden. Deshalb sollten nicht das Verbergen und Verdrängen einer komplexen und oftmals schwer zu verstehenden Erkrankung den dann sehr schwierigen familiären Alltag bestimmen", erklärt Norbert Hessing. "Wir wünschen gerade auch den Angehörigen den Mut und die Kraft, Beratungsangebote zu nutzen, um mögliche neue Perspektiven aufzuzeigen und gemeinsam zu erarbeiten."