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Borken, 11. Juli 2017  

VR-Bank Westmünsterland fördert Flüchtlingsarbeit in den Kreisen Coesfeld und Borken

30 000 Euro für die Integration

Coesfeld. Mit insgesamt 30 000 Euro unterstützt die VR-Bank Westmünsterland in diesem Jahr sieben Projekte in den Kreisen Coesfeld und Borken, die die Integration von Flüchtlingen fördern. Gestern informierten Bankvorstand Berthold te Vrügt und Dr. Anne Täubert, Leiterin Marketing und Kommunikation der VR-Bank, welche Projekte bezuschusst werden.

Von Christine Tibroni

Stellten gestern die Projekte vor, die in den Genuss einer Förderung durch die VR-Bank kommen (v. l.):
Berthold te Vrügt (VR-Bank), Marijan Renic (Integrationsagentur der Caritas Borken),
Iris Schlautmann (Integrationsagentur des DRK Borken), Özlem Reddig (Kreishandwerkerschaft Coesfeld),
Birgit Kentrup (Losbergschule Stadtlohn) und Dr. Anne Täubert (VR-Bank). 

Im Kreis Coesfeld sind das: das Pictorius-Berufskolleg in Coesfeld mit der Fotoausstellung "Gib ihnen ein Gesicht", das Clemens-Brentano-Gymnasium in Dülmen mit einer Rap-Song-Produktion, die Stadt Dülmen mit ihrem Nähcafé sowie der Sportverein DJK Adler Buldern mit einer Filmdokumentation über seine Integrationsarbeit.

Im Kreis Borken werden folgende Projekte bedacht: die Ludgerus-Gemeinde in Borken-Weseke mit einem Trommel-Festival, der Stadtlohner Reitsportverein Fortuna mit Reitstunden und Reittherapie für geflüchtete Kinder und Jugendliche und der Arbeitskreis "Willkommen in Velen" mit dem Bau überdachter Fahrradständer. Allen Projekten ist gemeinsam, dass Menschen mit Migrationshintergrund eingebunden sind und aktiviert werden, wie Marijan Renic von der Integrationsagentur des Caritasverbandes für das Dekanat Borken betonte.

Renic gehört dem eigens gebildeten neunköpfigen Beirat an, der die Projekte auswählte. In dem Gremium wirkten außerdem Ludger Berghaus, Beiratsvorsitzender der VR-Bank, Matthias Brinkmann, Geschäftsführer des Caritasverbandes Borken, Birigt Kentrup, Leiterin der Losbergschule in Stadtlohn, Dr. Michael Oelck, Beiratsmitglied der VR-Bank, Özlem Reddig von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, Iris Schlautmann von der Integrationsagentur des DRK-Kreisverbandes Borken, Berthold te Vrügt und Dr. Anne Täubert mit. Sie setzten sich mit insgesamt 29 Förderanträgen aus dem Geschäftsgebiet der VR-Bank auseinander. Erstmals wurde ein Beirat gebildet, der über die Vergabe von Fördermitteln entschied. "Ein Vorgehen, dass genau richtig war", befindet te Vrügt, "denn die Fachleute auf dem Gebiet der Integration halfen bei der Bewertung der Anträge und konnten an einigen Stellen auch alternative Fördermöglichkeiten nennen." Te Vrügt berichtete weiter, dass der Beirat voraussichtlich Anfang 2018 eine Nachbetrachtung der geförderten Projekte vornehmen wird. "Dabei geht es nicht in erster Linie um Kontrolle, sondern vornehmlich darum, Interesse an den wirklich bemerkenswerten Projekten zu zeigen", so der Bankvorstand.

Beiratsmitglied Brigit Kentrup bezeichnete das Förderprogramm der VR-Bank mit dem Titel "Vielfalt im Westmünsterland - wir machen den Weg frei" als "ein Plus für die Menschen in der Region". Und Marijan Renic lobte, dass innovative Projekte ausgewählt wurden, in deren Mittelpunkt die gesellschaftliche Teilhabe stehe.

Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld

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