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Zum Thema: "Urlaub ohne Koffer"

Sieben Aktionen sind in diesem Jahr im Rahmen von "Urlaub ohne Koffer" geplant. Das Alter der Erkrankten spielt dabei keine Rolle, ebenso wenig wie deren Herkunft oder der Wohnort. Die nächsten Angebote sind: Mittwoch, 9. August, Badetag im Atlantis in Dorsten, Kosten: acht Euro, für Kinder vier Euro, Abfahrt 9.30 Uhr ab Velen, 16./17. September, Mittelalterliches Spectaculum am Pröbsting See, Eigenanreise, Mittwoch, 27. September, Starlight-Express Bochum, Kosten: 20 Euro, Abfahrt 16 Uhr ab Velen. Anmeldungen und weitere Informationen bei den Mitarbeiterin der Kontakt- und Beratungsstelle in Velen.

 
Borken, 28. Juli 2017  

Ferienaktionen ohne großes Packen

Kontakt- und Beratungsstelle Velen bietet zusammen mit der Gemeindecaritas "Urlaub ohne Koffer" an

Von Jacqueline Beckschulte

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Gudrun Weber (links) von der Gemeindecaritas und Kerstin Kock,
Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle des Caritasverbandes
Borken in Velen sind jedes Jahr Mit-Organisatoren vom "Urlaub ohne Koffer".
Foto: Beckschulte 

VELEN. Ferienzeit ist Reisezeit - für viele zumindest. Einigen ist der heimische Garten oder Balkon Urlaub genug. Andere wiederum können sich einen Urlaub gar nicht leisten oder sehen sich körperlich nicht in der Lage dazu, eine größere Reise auf sich zu nehmen. Die Kontakt- und Beratungsstelle des Caritasverbandes Borken in Velen bietet mit Unterstützung der Gemeindecaritas den "Urlaub ohne Koffer" für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige an.

Seit elf Jahren gibt es dieses Angebot, das verschiedene Aktionen zwischen Mai und September umfasst. Die Kosten werden dabei so gering wie möglich gehalten, damit auch sozialschwache Menschen daran teilnehmen können. "Die Aktionen sind vielfältig: vom Kabarettbesuch bis hin zum Grillabend. Die Preise dafür liegen immer zwischen sieben und 18 Euro", erklärt Kerstin Kock, Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle in Velen. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind kostenlos.

Je nach Art der psychischen Erkrankung, nehmen die Menschen an unterschiedlichen Aktivitäten teil: "Die kleineren Veranstaltungen, wie der Grillabend, sind eher etwas für Menschen mit sozialen Ängsten. Bei einem Ausflug in den Zoo, bei dem viele Menschen sind, wären sie nicht so gut aufgehoben", erklärt Caroline Degenhardt, Mitarbeiterin des Ambulant Betreuten Wohnens,die Idee hinter den Angeboten.

"So ein Aktions-Tag ist für die psychisch Erkrankten in der Regel anstrengend, egal bei welchem Angebot sie dabei sind. Den meisten fällt es schwer, soziale Kontakte zu knüpfen", fügt Gudrun Weber von der Gemeindecaritas hinzu. Deshalb trage der "Urlaub ohne Koffer" dazu bei, dass bei den meisten Teilnehmern ein Lerneffekt eintritt.

Für die Mitarbeiter ist es eine gute Gelegenheit, die Menschen näher kennenzulernen. Durch den engen Kontakt der Veranstalter zu Pfarrgemeinden im Dekanat Borken und deren finanzielle Unterstützung sei es den Veranstaltern möglich, die Kosten für den "Urlaub ohne Koffer" gering zu halten. Auch über das Dekanat hinaus erhält das Angebot von Gemeinden und Initiativen Unterstützung.

Quelle: Borkener Zeitung

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