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Münster / Borken, 8. Mai 2018  

Neuer Antrieb für überlastete Mütter und Väter

Ehrenamtliche sammeln in diesen Tagen für Müttergenesungswerk / 1.400 Kuranträge jährlich in der Diözese Münster / Nachsorge

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Vielfachen Belastungen sind Mütter und Väter in Familien ausgesetzt,
die zu gesundheitlichen Schäden führen können. (Foto: Müttergenesungswerk)

Diözese Münster (cpm). Beruf, Haushalt, Kinder - die vielfachen Belastungen gehen an die gesundheitliche Substanz von Müttern und Vätern. Eine Auszeit, die auch dauerhaft zur Entlastung führen kann, bieten die Müttergenesungskuren. Für sie sammeln derzeit Ehrenamtliche Spenden, "um Frauen und Männern die Zuzahlung, eine Kuraustattung oder ein Taschengeld zu finanzieren, wenn sie diese Kosten nicht selbst tragen können", erklärt Pia Meier, Referentin im Diözesancaritasverband Münster. In den 28 Beratungsstellen der Caritas in der Diözese werden rund 2.400 Frauen und Männer jährlich beraten, 1.200 Mütter und Väter mit 1.600 Kindern fahren tatsächlich in die Reha-Maßnahmen.

Durch die Beratung ist sichergestellt, dass der Antrag auf eine Kur gute Erfolgsaussichten hat. Bei der ersten Beratung bleibt es allerdings nicht. "Das Besondere der Müttergenesungskuren ist die therapeutische Kette," sagt Meier. Die Kurteilnehmer werden in den Beratungsstellen vorbereitet, sie beginnen die Kur in einer Gruppe und viele der Teilnehmer bekommen die Möglichkeit, die erlernten entlastenden Verhaltensregeln in der Kurnachsorge zu verfestigen. 15 der 28 Beratungsstellen bieten weitere Treffen an.

"Leider sind weit mehr Frauen und Männer kurbedürftig", bedauert Pia Meier. Bundesweit wird die Zahl auf 2,1 Millionen Mütter und 230.000 Väter geschätzt. Tatsächlich reichen die Plätze nur für gut 50.000 Teilnehmer pro Jahr.

Während die Sammlung eine lange Tradition hat, gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Jeder kann online eine eigene Spendenaktion starten und damit Verwandte, Bekannte und Freunde um Unterstützung bitten. Mehr Infos dazu auf www.muettergenesungswerk.de/spenden-und-helfen .

029-2018 (hgw) 8. Mai 2018

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